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Die Geheimnisse glücklicher Reptilien(-haltung)

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Kategorie: Kornnatter

Allgemeines zur Kornnatter

Kornnattern

Pantherophis guttatus

 

Kurzbeschreibung:

Kornnattern sind über den Südosten der USA verbreitet. Sie sind durchaus als Kulturfolger zu bezeichnen. Was den Lebensraum oder die Nahrungsansprüche angeht sind sie nicht besonders wählerisch. Das erleichtert die Haltung in menschlicher Obhut.

Kornnattern werden häufig als Einsteigerschlangen empfohlen und in der Tat sind ihre Lebensbedürfnisse einfacher zu erfüllen als bei vielen anderen Schlangen. Durch die schöne Färbung (auch durch attraktive Farbzuchten), sowie die überschaubare Größe sind diese Tiere die wohl am meisten gehaltenen Schlangen.

Häufige Nachzuchten machen eine Entnahme aus der Natur überflüssig.
Dennoch benötigen auch Kornnattern eine artgerechte Pflege. Dies setzt wiederum gewisse Grundkenntnisse des Halters voraus.

Ausschlaggebend für das Terrarienklima sollten immer die Werte im natürlichen Biotop der Schlangen sein.


Früher wurde die Kornnatter in drei Unterarten aufgeteilt, doch mittlerweile haben alle Unterarten Artstatus erreicht.


Pantherophis guttatus – Kornnatter

 

Pantherophis emoryi - Präriekornnatter

Pantherophis slowinskii – Slowinskis Kornnatter


Haltung bei uns:

Wir pflegen und züchten derzeit folgende Farbformen:
Classic/Naturfarben
Bloodred
Silver Queen Ghost
Amelanistisch
Hypomelanistisch
Caramel
Anerythristisch Typ A
Snow

Regelmäßig geben wir Jungtiere davon ab.


In jedem Terrarium befindet sich ein feuchtes und ein trockenes Versteck. Beide werden regelmäßig von den Tieren aufgesucht.
Die Grundtemperatur beträgt ca. 27° Celsius, mit wärmeren, aber auch kühleren Stellen.

Wir verwenden zwei unterschiedliche Terrarientypen. Bepflanzte und nach optischen Aspekten eingerichtete, aber auch sachliche, nach praktischen Gesichtspunkten eingerichtete Becken aus Holz oder Glas.
Bei den Zuchtterrarien verwenden wir Zeitungspapier als Bodengrund, weil das den täglichen/wöchentlichen Pflegeaufwand deutlich verringert und Druckerschwärze eine antibakterielle Wirkung hat.
Alle Becken
sind mit ausreichend Klettermöglichkeiten ausgestattet, wovon die Schlangen auch gerne Gebrauch machen.

Nach einer ca. 6 wöchigen Winterruhe werden die Paare/Gruppen zusammengesetzt. Kurze Zeit später finden auch schon die ersten Paarungen statt. Nach erfolgter Begattung werden unsere Tiere wieder nach Geschlechtern getrennt.
Zumeist legen die Weibchen zwei Gelege im Jahr, wobei das erste mehr Eier enthält. Die Zeitigung der Eier erfolgt in einem selbstgebauten Brutapperat.
Nach ungefähr 60 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Wir halten die Jungschlangen einzeln in Kunststsoffboxen auf Küchenpapier. Nach der 2.Häutung und mindestens 5-maligen Fressen geben wir die Tiere ab.
Die Jungen werden mit frisch getöteten oder gefrosteten und wieder aufgetauten Mäusebabys gefüttert.

Alttiere bekommen bei uns dreierlei Futtertiere. Unsere Kornnattern bekommen hauptsächlich Mäuse, manchmal Wüstenspringmäuse in entsprechender Größe und selten Streifengrasmäuse. Alle Tiere sind aus eigener Zucht und werden vorher getötet. (die Futtertiere, nicht die Schlangen)

Dies ist für die Futtertiere die etwas „humanere Lösung“, da der Tod schnell eintritt, aber auch für die Schlangen wird das Verletzungsrisiko dadurch minimiert. Eine zu große Maus oder ähnliches ist nämlich durchaus ein ernstzunehmender Gegner und kann der Schlange Verletzungen zufügen. Beispielsweise durch Kratzen im Augenbereich.

Erwachsene und gesunde Kornnattern gehen gierig auf das Futter zu. Hierbei ist darauf zu achten, dass nicht zwei Schlangen nach de selben Futter schnappen. Verletzungen im Kopfbereich könnten sonst die Folge sein. Die Nattern einzeln zu füttern löst dieses Problem recht einfach.


Obwohl Kornnattern bei der Pflege wenig Schwierigkeiten machen, ist dennoch dieselbe Sorgfalt nötig, die auch jedes andere Tier bei der Pflege verlangt.

Wie bei den anderen Berichten auch, ist diese Beschreibung absichtlich sehr kurz gehalten und nicht geeignet um diese Tiere auf Dauer artgerecht zu halten.
Bei tiefergehenden Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.
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